CD-Rezension / Review / Kritik

Drucken

stone temple pilots high rise

Stone Temple Pilots‏
„High Rise“
(Columbia/Sony)
Sänger Scott Weiland ist Geschichte und ein neues Stone Temple Pilots-Kapitel wurde mit Linkin Park-Röhre Chester Bennington aufgeschlagen. Eine waschechte Überraschung, denn man konnte sich Bennington nicht wirklich als neue Stimme des Alternative-Grunge-Rocks vorstellen. Mit dem 5-Track Mini-Album werden jedoch alle Skeptiker milde gestimmt, denn die Neubesetzung passt und bringt frische Energie in die Band. Die Chemie zwischen dem Neuzugang und Bassist Robert DeLeo, Gitarrist Dean DeLeo sowie Drummer Eric Kretz stimmt hörbar. Die Stone Temple Pilots waren bis dato von Platte zu Platte immer wieder für ihre Neufindung und Weiterentwicklung bekannt. Ob das bei einem zukünftigen Studioalbum wieder so sein wird, steht heute noch in den Sternen. Das Mini-Album jedenfalls brettert mit sattem Rock aus dem Lautsprecher. Chester Bennington kann sich dabei vollends gesanglich austoben. Im Hintergrund bekommt man den typisch erdigen Pilots-Groove zu spüren. Es sind eingängige und melodische Tracks geworden. Hier sind vor allem „Same On The Inside“ und das geniale „Cry, Cry“ zu nennen, die trotz neuer Stimme den typischen Stone Temple Pilots-Stil fortführen. Insgesamt ist dieses Mini-Album eine tolle erste Duftmarke der neu formierten Band, die Lust auf einen Longplayer macht.
Erik Rössler

Rezension aus Sonic Seducer, Ausgabe 11/2013.

Powered by Spearhead Software Labs Joomla Facebook Like Button
Friday the 15th.
2017 Sonic Seducer Magazin

©