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cradle of filth hammer of the witches

Cradle Of Filth
„Hammer Of The Witches”
(Nuclear Blast/Warner)
Man kann zu Cradle Of Filth stehen wie man will, doch der Unterhaltungswert dieser Kultband um Horrorhohepriester Danny Filth ist einfach unschlagbar. Dies beweist auch das vorliegende Album, da die elf Tracks wirklich nichts anbrennen lassen und fauchenden Black Metal offerieren, der zwar unverkennbar die COF-Handschrift trägt, doch keineswegs durch kopierende Einfallslosigkeit langweilt. Ganz im Gegenteil! Während „Walpurgis Eve“ gewohnt opulent in das Filth-Universum mitnimmt, sind Songs wie „Enshrined In Crematoria“, der Titelsong „Hammer Of The Witches“ und auch „The Vampyre At My Side“ bösartige Killertracks, die richtig Spaß machen. Fauchend, heulend und mit ganz viel blutrünstiger Klangtheatralik gelingt so ganz spielend ein weiterer Paukenschlag der Bandhistorie, den die Fans zu Recht feiern können. Richtig gut finde ich das cool-irre „Blackest Magick In Practice“ – da findet doch selbst der Teufel noch in Mr. Filth einen Lehrmeister. Himmel und Hölle lagen noch nie so dicht beieinander – ein herrliches Klangspektakel, das man auch auf Tour nicht verpassen sollte!
Medusa








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